Nachdem er am Montag vom österreichischen Präsidenten den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten hatte, will der Chef der rechtsnationalen FPÖ die konservative Volkspartei zu Koalitionsverhandlungen einladen.
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NewsTranskript
00:00Der Chef der rechtsnationalen FPÖ, Herbert Kickl, streckt für Koalitionsgespräche die Hand in Richtung der konservativen österreichischen Volkspartei aus.
00:11Er war am Montag von Präsident Alexander Van der Bellen mit der Bildung einer Regierung beauftragt worden,
00:16nachdem die Koalitionsgespräche von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen gescheitert waren.
00:22Es ist meine Absicht, dem Parteipräsidium vorzuschlagen, mit der ÖVP in Verhandlungen einzutreten,
00:32sofern dann eine solche tragfähige gemeinsame Basis, die ich vorhin skizziert habe, gefunden werden kann.
00:40Als einziger ernstlich zu erwägender Koalitionspartner hatte die Volkspartei ihre ursprüngliche Ablehnung gegen Verhandlungen mit der FPÖ
00:48nach dem Rücktritt von ÖVP-Kanzler Nehammer aufgegeben.
00:51Die Bürger sind zwiegespalten.
00:53Na ja, die Frage ist, ob er jetzt die ganzen Probleme, die wir im Staat Österreich haben, auch lösen kann.
00:59Das wird sich jetzt zeigen mit der Koalition, mit der ÖVP.
01:03Ja, nicht gut. Aber das ist nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa.
01:09Die Demokratie verschwindet. Und das ist scheiße. Das finde ich.
01:17Sollte die ÖVP Kickels Angebot annehmen, will er schnelle Klarheit über die Koalitionsmöglichkeiten
01:22und stellt die Bedingung, eine ehrliche Regierung zu bilden.
01:25Ansonsten ist Kickel auch für eine Neuwahl offen.