Giulia Gwinn zeigt sich nach dem 4:1-Sieg der DFB-Frauen gegen Österreich nicht vollständig zufrieden. Der schlechte Start der Nationalmannschaft stört die Kapitänin.
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SportTranskript
00:00Ja, mal wieder zwei komplett unterschiedliche Hälften. Wir haben uns eigentlich vorgenommen,
00:05vor dem Spiel wirklich gut ins Spiel zu finden, was uns absolut nicht gelungen ist. Ich weiß auch
00:10nicht, wir brauchen, glaube ich, gerade immer diesen Nackenklatscher, dass wir in Rückstand
00:13gehen, starten nicht gut ins Spiel, verlieren eine Menge an Zweikämpfen, sind immer einen Schritt
00:18zu spät, sind vom Kopf nicht richtig da, schaffen es dann aber, was man uns, glaube ich, positiv
00:23auch sagen kann, dass man halt immer zurückkommt und dass man da eine zweite Halbzeit spielt,
00:27wo wir eben ein ganz anderes Gesicht gezeigt haben und das sollten wir uns bewahren, aber
00:32ja, geändert in der ersten Minute. Ja, ich glaube, dass unsere Einwechselspielerinnen auch
00:37einen großen Faktor waren. Gerade jetzt in der Halbzeit kamen, glaube ich, Linda Daimann und
00:40Sarah Debritz, die da mit Sarah einfach super Stabilität reingebracht hat, in der Zweikampfführung
00:46Linda dann um sie herum als Wirbelwind, die, glaube ich, auch super ins Spiel gefunden hat
00:50und unserem Offensivspiel einfach sehr, sehr gut tut und das war natürlich dann auch für die
00:54Spielerinnen drumherum, hat es dann leichter gemacht und wir haben es viel mehr geschafft,
00:57in diese Offensiv-Akzente zu kommen. Dann auch eine Bibi Endemann, die dann reinkommt, ihr Tor
01:02macht, sehr geradlinig zum Tor geht und das ist das, was wir brauchen. Einfach diese Leichtigkeit,
01:06nicht zu viel Gedanken machen, sondern einfach die Stärken ins Spiel bringen. Aber wie gesagt,
01:10zweite Halbzeit wäre schön, aber wir müssen das ab der ersten Minute können. Ja, gut, ist,
01:14glaube ich, momentan noch schwierig einzuordnen. Wenn man die zweite Halbzeit anschaut, sind wir,
01:18glaube ich, sehr, sehr weit, wenn wir wirklich unsere Chancen nutzen, wenn wir die letzten
01:22Aktionen dann auch konsequent ausspielen. Ich glaube, wir hatten einen riesen Chancen, plus dann
01:26auch in der zweiten Halbzeit haben wir die Tore gemacht, aber hätten, glaube ich, noch das eine
01:30oder andere auch mehr machen können. Aber wie gesagt, wenn man die erste Halbzeit anschaut und
01:34wenn man dann auch auf andere Gegner trifft, kann es dann ganz schnell auch ein größerer Rückstand
01:38sein und das darf uns natürlich nicht passieren. Also, ich glaube, wir müssen uns noch weiterhin
01:42finden. Es ist immer noch alles so ein bisschen im Umbruch, aber das ist, glaube ich, immer noch
01:47im Prozess und die Maßnahmen, die wir noch haben, die nutzen wir und dann hoffen wir, dass wir
01:51stabilisiert, so wie in der zweiten Halbzeit, spielen.