Heidenheim konnte das wichtige Kellerduell gegen Holstein Kiel für sich entscheiden und die Rote Laterne abgeben. Nach der Partie ließ sich ein zufriedener Frank Schmidt sogar zu einem Spaß hinreißen.
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NewsTranskript
00:00Du hast im Vorfeld am Freitag gesagt, wir wollen Lust statt Last.
00:03Wenn ich mir jetzt den Jubel zum 3-1 dann ansehe,
00:06als wenn ihr die deutsche Meisterschaft gewonnen hättet, da ist schon einiges abgefallen, ne?
00:09Ach, war es nicht so. Ich war nicht deutscher Meister.
00:12Ich glaube, das muss man, Spaß beiseite, das muss man auch nachvollziehen können.
00:16Wenn man an die letzten Monate denkt, so viele Siege haben wir ja nicht gehabt, so viele Erfolgserlebnisse.
00:20Und das 3-1 war dann die Entscheidung, dass dann die Mannschaft sich so freut, miteinander, füreinander.
00:27Das wäre komisch, wenn der Sissi allein gejubelt hätte und keiner zu ihm gekommen wäre.
00:31Dann würde wirklich was in der Mannschaft nicht stimmen.
00:33Aber ich habe es ja betont, man darf es sich nicht zu einfach machen in unserer Situation,
00:37nicht zu gute Stimmung aufkommen lassen, aber trotzdem darf man die Nerven nicht verlieren.
00:40Und das hat die Mannschaft nicht.
00:41Gerade jetzt, das sieht man mal, alle haben gesagt, vielleicht war auch ich selber,
00:44war der Punkt in Hoffenheim am Ende zu wenig.
00:46Aber jetzt ist er definitiv was wert gewesen, nämlich mit einem Sieg dann mit vier Punkten
00:50jetzt aus diesen zwei Spielen rauszugehen.
00:52Und deswegen ist das das Allerwichtigste, dass die Mannschaft sich gönnt,
00:56dass sie zusammensteht, dass sie zusammen feiert, aber auch zusammen leidet.
00:59Wir haben viel gelitten in den letzten Wochen und da muss man mal nachsehen.
01:03Und man hat es ja auch draußen gesehen bei unseren Fans, Zuschauern.
01:06Es wurde auch mal Zeit, dass wir was zurückgeben können, weil in unserer Situation kein einziges Mal,
01:11bis auf zwei, drei beim letzten Heimspiel, aber die haben sich wahrscheinlich irgendwie reingeschlichen,
01:15hat keiner gepfiffen bisher.
01:17Und das in unserer Situation, das zeigt einfach den Zusammenhalt,
01:20dass man auch nicht vergessen hat, was wir alle zusammen geleistet haben.
01:23Aber allein von dem jetzt werden wir auch nicht die Klasse halten oder diesen Platz erreichen,
01:27diesen drittletzten Platz, sondern wir müssen weitermachen, müssen Kraft draus schöpfen
01:30und müssen diese Situation, die wir vorher klar auch formuliert haben, in der wir sind,
01:36annehmen wie heute, wie in Hoffenheim, dann kann es was werden.