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Die Frauen*bewegung ist die erfolgreichste soziale Bewegung des 20. Jahrhunderts und hat alle Gesellschaftsschichten erf | dG1fTTl0N3JsWVhZRDA
Transcript
00:00Seid ihr bereit?
00:03Kameras sind set.
00:04Bitte Ton ab.
00:05Warum ist Feminismus so ein Reizthema?
00:11Immer wieder kommt diese Frustration.
00:15Was wollen die Frauen?
00:16Was wollen die Feministinnen?
00:17Das Publikum wartet mit Spannung darauf.
00:21Was ist der biologische Unterschied?
00:23Das ist die falsche Frage.
00:25Immer noch die falsche Frage.
00:27Wie soll das gehen?
00:28Fangen wir mal ganz am Anfang an.
00:34Machen wir das Problem konkret.
00:37Es geht um die erwartende Wahrnehmung.
00:39Geschlecht, aber auch Race, ethnische Herkunft und Hautfarbe, sexuelle Orientierung, körperliche und physische Verfasstheit.
00:47Hinzu wĂŒrde ich auch mal fĂŒgen, soziale Herkunft.
00:50Eine bestimmte Gruppe, die wir Frauen nennen, ist zustĂ€ndig und zwar gratis fĂŒr Sorgearbeit.
00:59Es gibt ein riesengroßes antifeministisches Interesse, natĂŒrlich.
01:03Jetzt nehmen wir das Beispiel, ein Mann, der weiß ist, der österreichische StaatsbĂŒrgerschaft hat und man denkt, super privilegiert.
01:15Aber dann plötzlich merkt man, der ist obdachlos, HIV infiziert und dann sieht man, die Verletzlichkeit unterbricht die Privilegien.
01:24Wir mĂŒssen immer wieder versuchen, Rassismus, Sexismus und Kapitalismus zusammenzubringen und ernsthaft zu analysieren.
01:34DafĂŒr mĂŒssen wir uns aber eben bewusst machen, dass es Überkreuzungen von Mehrfachdiskriminierung oder Diskriminierungsformen gibt.
01:42MĂ€nner nehmen nicht in relevanter Zahl am feministischen Diskurs teil. Da denken MĂ€nner, das hat nichts mit ihnen zu tun.
01:48Und vor allem auch ein zentrales Element von MĂ€nnlichkeit ist das Verbergen von Verletzlichkeit.
02:12Untertitel von Stephanie Geiges

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