Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich bei einem Besuch in Washington hinter die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um die Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gestellt. Zugleich betonte er, dass der Frieden nicht in einer "Kapitulation" der Ukraine bestehen dürfe.
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00:00Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich bei einem Besuch in Washington hinter
00:05die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um die Beendigung des russischen Angriffskrieges
00:10gegen die Ukraine gestellt.
00:12Zugleich betonte Macron, dass der Frieden nicht in einer Kapitulation der Ukraine bestehen
00:17dürfe.
00:18Der französische Präsident hatte seinen Besuch mit anderen europäischen Regierungen
00:22abgestimmt.
00:23Trumps Annäherungskurs gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin schürte Sorge
00:29unter Ukrainern und Europäern, dass sie kein Mitspracherecht bei einem Waffenruheabkommen
00:33bekommen könnten.
00:35Macron bemühte sich deshalb bei seinem Besuch im Weißen Haus um möglichst breiten Konsens
00:39mit Trump.
00:40Die beiden Politiker gingen betont herzlich miteinander um.
00:44Der französische Präsident bezeichnete Russland aber in Gegenwart Trumps als Aggressor und
00:50bestand darauf, dass Kiew in die Gespräche über ein Kriegsende eingebunden sein müsse.
00:55Wir wollen Frieden.
00:56Dieser Frieden kann aber nicht die Kapitulation der Ukraine bedeuten.
00:59Dieser Frieden kann keine Waffenruhe ohne Garantien sein.
01:01Trump hatte zuvor gesagt, ein Ende des Krieges könne möglicherweise schon innerhalb von
01:06Wochen kommen.
01:07Nach seinem Treffen mit Trump äußerte sich Macron in einem Interview ähnlich.
01:11Er forderte aber, dass ein Einsatz europäischer Friedenstruppen in der Ukraine von den USA
01:17abgesichert werden müsse.
01:18Trump blieb in diesem Punkt vage.