Nachrichten des Tages | 26. März - Morgenausgabe
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NewsTranskript
00:00Die Ukraine und Russland haben sich bei den Gesprächen über eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg
00:05in Riad auf einen Waffenstillstand im Schwarzen Meer geeinigt, so die USA. Das Weiße Haus teilte
00:12mit beide Länder hätten sich bereit erklärt, die sichere Schifffahrt zu gewährleisten,
00:16auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten und den Einsatz von Handelsschiffen für militärische
00:21Zwecke im Schwarzen Meer zu verhindern. Beide Länder verpflichteten sich außerdem,
00:26Maßnahmen zu ergreifen, um Angriffe auf Energieanlagen zu unterbinden. Bei den
00:31dreitägigen Gesprächen in Saudi-Arabien gab es keinen direkten Austausch zwischen
00:35ukrainischen und russischen Beamten. Der Kreml teilte mittlerweile mit,
00:39die Vereinbarung trete erst nach der Aufhebung von westlichen Agrarsanktionen in Kraft. Die
00:45US-Regierung hatte angekündigt, sich für die Aufhebung von Handelsbeschränkungen für russische
00:49Agrarprodukte einzusetzen und sagte Moskau Hilfe bei der Wiederherstellung des Zugangs
00:54zu den Weltmärkten zu. Außerdem will die USA die Ukraine beim Austausch von Gefangenen,
00:59der Freilassung von Zivilisten und der Rückkehr zwangsumgesiedelter Kinder unterstützen. Die
01:05Bedeutung des Abkommens bleibt fraglich, da Russland das Schwarze Meer nicht mehr militärisch kontrolliert.
01:25Ihr Zimmlich wurde in den Chat aber auch ein bekannter Journalist eingeladen. Jeffrey
01:29Goldberg, Chefredakteur des Magazins The Atlantic, erhielt ungefragt Zugang zu dem Kanal. Nun machte
01:34er den Vorfall öffentlich.
01:54US-Verteidigungsminister Pete Hexet war einer der Funktionäre, die in dem Gruppenchat Informationen
02:04austauschten. Nun versucht Hexet, Goldberg zu diskreditieren. Er habe schon in der Vergangenheit
02:09Falschmeldungen verbreitet.
02:24Währenddessen gab Trump an, nichts von dem Vorfall mitbekommen zu haben.
02:47Der Bericht löst sowohl bei demokratischen als auch bei republikanischen Abgeordneten
02:51Besorgnis darüber aus, wie leichtsensible Informationen nach außen dringen können.
02:56Der Nationale Sicherheitsrat erklärte, die Nachrichten seien real. Man werde untersuchen,
03:01wie Goldbergs Nummer in den Chat gelangt sei.
03:06US-Präsident Donald Trump hat betont, dass der geplante Besuch von Usha Vance, der Frau
03:10seines Vizepräsidenten, keine Provokation sei. Usha Vance wird von Trumps Sicherheitsberater
03:15Mike Walz und Energieminister Chris Wright begleitet. Bei einer Kabinettssitzung am Montag
03:21betonte Trump, der Besuch in dieser Woche sei freundschaftlich. Trump hat nach eigenen
03:25Angaben positive Reaktionen aus Grönland erhalten. Die dortigen Behörden haben im
03:29Vorfeld des Besuchs dagegen offiziell Bedenken geäußert.
03:33Grönlands Ministerpräsident Mute Eger warnte vor einer amerikanischen Aggression und beklagte
03:53ein Chaos, das durch den Besuch von Usha Vance verursacht werde. Trump hat wiederholt
03:58erklärt, die USA sollten Grönland aus strategischen und nationalen Sicherheitsgründen einnehmen.
04:03Das sorgt für Verärgerung beim NATO-Verbündeten Dänemark und innerhalb der Europäischen Union.
04:10Seit der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu vor knapp einer Woche gehen
04:15Millionen Menschen in der Türkei gegen die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan
04:20auf die Straße. Die Demonstranten sehen in der Festnahme einen klar politisch motivierten
04:25Schachzug Erdogans, um seinen größten Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen. Sie fordern den Präsidenten
04:30zum Rücktritt auf. Erdogan selbst nimmt die Proteste unterdessen eine Bewegung der Gewalt.
04:56Die Demonstrationen gelten als die größten in der Türkei seit mehr als einem Jahrzehnt.
05:02In der Hauptstadt Ankara haben die Behörden das Versammlungsverbot bis zum 1. April verlängert.
05:07Die Polizei ist angewiesen hart gegen die Protestierenden vorzugehen. Immer wieder kommt es zu gewaltsamen
05:12Zusammenstößen. Imamoğlu wurde unterdessen trotz seiner Inhaftierung als Spitzenkandidat
05:17der Oppositionspartei nominiert.
05:20Das israelische Parlament hat den Staatshaushalt für 2025 verabschiedet und damit die Regierung
05:28von Präsident Benjamin Netanyahu gestärkt und ihm angesichts des wachsenden öffentlichen
05:33Drucks wegen des Gaza-Kriegs politische Stabilität garantiert.
05:37Vor dem Knesset, dem Parlamentsgebäude in Jerusalem, protestierten Hunderte.
05:42Die Demonstranten blockierten Straßen und zwangen Minister und Abgeordnete,
05:46zum Parlamentsgebäude zu laufen. Sie forderten auch Verhandlungen über die Freilassung
05:51der immer noch von der Hamas in Gaza festgehaltenen Geisel.
05:55Oppositionsführer Jair Lapid verurteilte den Haushalt als größten Raub in der Geschichte
06:00des Landes auf Kosten der israelischen Mittelschicht.
06:04Finanzminister Bezalels Modric kritisierte die Proteste und forderte die Polizei auf,
06:10härter gegen die Demonstranten vorzugehen.
06:12Die Haushaltsabstimmung galt als entscheidender Test für Netanyahus' Koalition aus ultranationalistischen
06:18und ultraorthodoxen Parteien. Wäre bis zum 31. März kein Haushalt verabschiedet worden,
06:23hätte neu gewählt werden müssen.
06:28Bei strömendem Regen begann die Oppositionspartei TISA mit ihrer Kampagne Stimme des Volkes,
06:33in der sie die ungarischen Bürger um ihre Meinung zu insgesamt 13 Fragen bittet.
06:38Die TISA-Partei von Peter Magyar ist die derzeit populärste Opposition zu Orbán's Fidesz-Partei,
06:44eine spannende Konstellation vor dem Hintergrund der Parlamentswahlen im kommenden Jahr.
06:49Die Bürgerumfrage dreht sich um innenpolitische Themen und um außenpolitische,
06:53wie die Mitgliedschaft Ungarns in der EU und der NATO und die EU-Mitgliedschaft der Ukraine.
06:58Oppositionsführer Peter Magyar zu den Unterschieden seiner Kampagne zu den nationalen Umfragen der Regierung.
07:09Peter Magyar, Oppositionsführer der Republik Ungarn
07:22Auch die ungarische Regierung führt eine Meinungsumfrage durch.
07:26Einziges Thema, die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union.
07:39Die Regierungspartei als auch die TISA beschuldigen sich,
07:43gegenseitig die Befragung zum Aufbau einer Wählerdatenbank zu nutzen.
07:47Der Fragebogen der Stimme des Volkes kann bis zum 11. April persönlich und online ausgefüllt werden.
07:52Ein Termin für Orbáns nationale Konsultation steht noch nicht fest.
07:59Der EU-Kommissar für internationale Partnerschaften Josef Sikela war auf Besuch in fünf zentralasiatischen Ländern.
08:06Seine zentrale Aufgabe, die Global Gateway-Initiative der EU voranzutreiben.
08:11Ein 300 Milliarden Euro schweres Investitions- und Infrastrukturprogramm mit Schwerpunktverkehr,
08:17kritische Rohstoffe, digitale Konnektivität und nachhaltiger Energie.
08:37In Kasachstan unterzeichnete der EU-Kommissar mehrere Verträge zum Abbau wichtiger Rohstoffe,
08:42als auch ein 200 Millionen Euro Kreditrahmenabkommen zwischen der Europäischen Investitionsbank und der Kasachischen Entwicklungsbank.
09:07In Turkmenistan wurde über den Transkaspischen Verkehrskorridor gesprochen,
09:12einer wichtigen Handelsroute, die Zentralasien und Europa verbindet.
09:16In Tadschikistan und Kyrgyzstan ging es um den Ausbau von Wasserkraft und erneuerbaren Energien.
09:22In Usbekistan, wo im April der erste EU-Zentralasien-Gipfel stattfindet,
09:26unterzeichnete Sikela zwei wichtige Abkommen zur Verbesserung der Konnektivität.
09:32Rund 500 Menschen haben sich in einer Kirche im belgischen Molenbeek versammelt, um Iftar zu feiern.
09:38Iftar ist das Abendessen nach dem Fastenbrechen während des Ramadan im Islam.
09:43Eingeladen war die ganze Nachbarschaft. Molenbeek vereint 140 Nationalitäten.
09:50Das gemeinsame Fastenbrechen ist Teil eines internationalen Abkommens.
09:56Das gemeinsame Fastenbrechen ist Teil der Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2030.
10:01Molenbeek hofft, sein Image neu zu definieren und sich durch die Stärke seiner kulturellen Vielfalt zu profilieren.
10:25Durch Kunst, durch verschiedene Kulturen, um neue zu kreieren.
10:33Auch wenn wir anders sind, teilen wir die gleichen Träume.
10:37Es ist hier ein sehr wichtiges Symbol des Molenbeeks,
10:41weil nach dem, was vor 15 Jahren mit dem Symbol der Gewalt, der Terror und so weiter passiert ist,
10:52haben wir jetzt ein Message der Resilienz,
10:55eine Zukunft zusammenzubauen, nicht nur für Molenbeek,
10:59sondern auch für Brüssel und Europa.
11:03Im März wird nicht nur der Ramadan gefeiert,
11:06sondern auch die Fastenzeit für die Christen und Purim für die Juden.
11:11Beim Iftar am Sonntag waren daher Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe willkommen.
11:17Wir feiern einen Iftar in einer Kirche,
11:20die ein Symbol der Diversität, Inklusion und Multikulturalismus ist,
11:24der hier in Molenbeek sehr präsent ist.
11:27Molenbeek tritt in der letzten Runde um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2030
11:32gegen die belgischen Städte Leuphen und Namur an.
11:35Der Gewinner wird im September bekannt gegeben.