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Clemens Fritz, Leiter Profifußball beim SV Werder Bremen, war nach dem Pokal-Aus gegen Arminia Bielefeld sichtlich bedient und kritisierte dabei vor allem die erste Halbzeit der Bremer.

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Sport
Transkript
00:00Ich meine, wenn du nach Bielefeld fährst, du spielst hier in den Viertelfinale, dann
00:05hast du natürlich eine Erwartungshaltung, dass du das von der ersten Minute an nimmst.
00:09Ich fand es trotzdem, wir waren gar nicht so schlecht im Spiel, haben zu viel versucht,
00:13überspielerische Lösungen, da unsere Räume zu finden.
00:17Das ist uns nicht wirklich so gut gelungen.
00:19Aber das A und O ist auch die Intensität.
00:20Und da haben wir einfach einige Schritte weniger gemacht in der ersten Halbzeit als die Bielefelder.
00:25Natürlich ist es dann so, das passt gerade so zu unserer Situation.
00:28Du machst einen Fehler, kriegst direkt ein Gegentor, rennst dann dem wieder hinterher.
00:31Aber in Summe muss man sagen, wenn du so eine erste Halbzeit hier spielst, in der zweiten
00:36kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen.
00:37Wir haben es alles versucht, eine Dynamik, eine Power auf dem Feld gehabt, sind gut angelaufen,
00:41haben Tiefe, die Tiefe vor allem gesucht, was in der ersten Halbzeit gar nicht stattgefunden
00:44hat.
00:45Uns die eine oder andere Möglichkeit erspielt, aber wie gesagt, das hat dann am Ende nicht
00:52gereicht.
00:53Ja klar, wenn du keine Spiele gewinnst, dann ist das natürlich so.
00:55Aber sicherlich hatten wir alle und natürlich auch durch eine gute Hinrunde bis auf die
01:01zwei Spiele, durch einen guten Dezember, du spürst natürlich eine Erwartungshaltung.
01:05Aber die Erwartungshaltung hast du auch selber, die hat jeder einzelne Spieler an sich eben
01:09auch.
01:10Aber dann musst du das eben auch auf den Platz bringen und dann musst du die Bases auf den
01:13Platz bringen.
01:14Ich habe es eingangs gesagt, das Entscheidende ist ja, dass wir nicht die Verantwortung wegschieben.
01:19Jeder, wir sitzen alle in einem Boot.
01:20Wir müssen lösungsorientiert, wie gesagt, an die Sache rangehen, weil wichtig ist, dass
01:25wir zusammenbleiben.

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