Die seit Tagen lodernden Brände im Norden Portugals gehen endlich zurück, im kleinen Ort Albergaria-a-Velha sieht man die Verwüstung.
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NewsTranskript
00:00Die seit Tagen lodernden Brände im Norden Portugals gehen endlich zurück.
00:05Im Kleinort Albergueria Velha sieht man die Verwüstung.
00:08Am Ortseingang Häuser, von denen nur noch die Mauern stehen.
00:12Ein Autohaus mit ausgebrannten Wracks und hektarweise verkohltes Land.
00:30Es waren schwierige Momente für uns alle.
00:34Wir hatten nur wenige Ressourcen.
00:38Die Bomben waren sehr versperrt.
00:40Es war sehr windig.
00:43Wir hatten keine Bomben.
00:46Wir riefen an, aber es gab keine Bomben.
00:49Es kamen nur die, die nahe der Häuser waren.
00:53Aber trotzdem waren wir ohne Wasser, ohne Licht, ohne nichts.
00:58Wir mussten nur etwas Wasser holen.
01:03Wir kämpften und kämpften, bis wir uns von den Bomben befreiten konnten.
01:10Über der Kleinstadt hängt weiter der Rauch.
01:13Viele Menschen versuchen sich mit Atemschutzmasken gegen die Aschepartikel in der Luft zu schützen.
01:18Das Schlimmste war der Fummel.
01:21Man musste nur im Haus atmen.
01:25Ich hatte ein Arthritis in der Gargente.
01:28Ich musste eine Maske tragen, weil ich nicht atmen konnte.
01:34Auch bei der Arbeit.
01:37Es war viel Fummel morgens. Die Fabrik war fast voller Fummel.
01:44Ein paar Kilometer nördlich sind die Brände dank günstigerer Wetterbedingungen inzwischen unter Kontrolle,
01:49doch die Feuerwehrleute sind nach drei schlaflosen Nächten erschöpft.
01:55Der Regierung hat bereits die Situation in allen Städten, die in den letzten Tagen durch die Feuerwehren betroffen sind,
02:01in Albergaria Vella erklärt.
02:03Die Situation scheint ruhiger zu sein.
02:05Trotz der Fummel, die sich über die Region beschädigt.
02:08Joana Maron Carvalho für Euronews in Albergaria.